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Infracoders Graz Meetup: How Not To Cloud

veröffentlicht in: Infracoders Meetup Datum: 20.11.2018
Jürgen Brüder, Senior IT-Consultant

Über den Autor

Jürgen Brüder ist ein Senior IT-Consultant für Infralovers und IT-Trainer für Commandemy. Er war der technische Leiter des Big-Data-Startups Xeer und war auch als Berater für verschiedenste Firmen aktiv. Twitter LinkedIn

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Am Dienstag, den 20. November 2018 war es Zeit für das letzte Infracoders Graz Meetup in diesem Jahr. Das Meetup zum Thema: “How Not To Cloud” war mit ca. 20 TeilnehmerInnen ein voller Erfolg.

Dieses Mal wurden wir von unserem Vortragendem, Simon Jiménez, in sein Unternehmen Midlight eingeladen. Das extra coole an der Location? Im Büro gibts eine Office Katze sich ebenfalls unters Publikum gemischt hat :)

Begrüßung

Dieses Mal hatte Jürgen Brüder von den Infralovers die Ehre die Gäste herzlich willkommen zu heißen. Wie immer gab es einen kurzen Überblick über unser Meetup und was heute auf dem Programm steht.

Vortrag: “How Not To Cloud”

Simon leitet ein Unternehmen, dass sich mit der Entwicklung von Software beschäftigt. Eines seiner Projekte ist eine Plattform auf der User Tickets für Konzerte und andere Veranstaltungen kaufen können.

Eines Tages wurde auf dieser Plattform eine Veranstaltungsreihe von Jan Böhmermann exklusiv angeboten. Die Folge? Zehntausende User wollten Tickets auf der Plattform kaufen. Gleichzeitig versteht sich. Nur leider war die Plattform nicht auf einen solchen Ansturm vorbereitet…

Die nächste Stunde erzähle uns Simon wie sein Team den Kampf gegen die Performanceprobleme aufnahm und gewinnen konnte. Mit seinem eigenen Worten: “We were too stupid to scale correctly”.

Ursprünglich wurde die Plattform nämlich auf simplen On-Premise Servern gehosted. Schritt für Schritt migrierten Simon und sein Team einzelne Services der Plattform auf den Cloud-Provider AWS. Der erste Bottleneck war die lokale MySQL Datenbank. Diese wurde auf AWS Aurora migriert. Statt einer Schreib-/Lese-Dauer von einigen Sekunden schaffte die Plattform nun weniger als 100 Millisekunden.

Als nächste wurde das Frontend auf Cloudfront migriert und die Probleme waren Geschichte.

Nebenbei erzählte Simon auch noch einige Anekdoten über schlecht implementierte Features in der Plattform die dank AWS Services in richtige Skalierungsmonster umgebaut werden konnten.

Es war richtig erfrischend zu sehen wie Simon den natürlichen Lernprozess der Cloud erlebt hatte und wie er die Plattform Heute ganz anders bauen würde.

Aber so ist es nun mal: Alle koche nur mit Wasser. Man lernt in unserer Branche täglich dazu und verbesserte seine Lösungen.

Diskussion & Networking

Im Anschluss gab es noch eine Q&A Session, wo Simon auch einiges an Feedback zu weiteren Verbesserungen erhielt.

Bei Getränken und Snacks, sponsored by Midlight, wurde die restliche Zeit zum Vernetzen und Austauschen genützt.